push.conference 2016

push.conference 2016 - Neuigkeiten und Trends rund um User Experience und Interaction Design

Ein Rückblick von Ursula Jäger - Art Director bei kirchbergerknorr 

Auch dieses Jahr am 20. und 21. Oktober hatte die Push Conference in der Kongresshalle hier in München ihre Pforten geöffnet. Als Designer konnte ich mir einen Besuch natürlich nicht entgehen lassen.

Und das hat uns erwartet: Zwei Tage vollgepackt mit Vorträgen von 18 Speakern und interaktiven Ausstellungen rund um User Experience und Interaction Design. Ca. 600 Teilnehmer (Designer, Entwickler, Konzepter und UXler) konnten sich über ein sehr abwechslungsreiches Programm und Inspiration freuen. Los ging es mit Scott Savarie von InVision, der von seinen Erfahrungen und Ansätzen zur Verbesserung von kollaborativen Arbeiten durch z.B. Stylesheets und standardisierte Prozesse berichtete.  

Meine persönlichen Highlights waren: 

1. Nathalie Nahai zum Thema Web Psychologie

Besonders die wissenschaftlich belegten Beispiele zu Themen wie geringer „Cognitive Load“ oder wie „Endowment – Effekte“ die Entscheidung eines Nutzers beeinflussen können, wurden in dem spannend aufbereiteten Vortag sehr anschaulich und verständlich dargestellt.

Ihre gesamte Präsentation findet Ihr auch unter Slideshare:  http://de.slideshare.net/nathalienahai/the-psychology-of-successful-ecommerce

 

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2. Tom Greever zum Thema „Articulating Design Decisions“

Die Fähigkeit eines Designers, seine Entwürfe und Ideen einem Nicht-Designer verständlich und überzeugend darzustellen, ist für den Erfolg von Projekten mehr als entscheidend. In seinem Vortrag stellte Tom praktische Beispiele, Tipps und Erfahrungen in der Kommunikation mit Führungskräften, Managern oder Entwicklern vor.

Fazit nach diesem Vortrag:

  • Zeit lassen, um Antworten zu finden
  • mit „Ja“ kommst Du immer weiter
  • Das Ding mit der Ente :-)



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3. Adrian Zumbrunnen zum Thema „Smart Transitions in UI Design“

Als Interaction Designer war sein Fokus des Vortrags ganz klar auf der Verwendung von sinnvollen Interaktionen, die einem Nutzer Mehrwert bringen können und die Erfahrung mit einem digitalen Produkt unterstützen.  

Auch zukunftweisende Themen wie User Interfaces, Navigationskonzepte und Ansätze für Virtual Reality wurden vorgestellt. Hier entstehen gerade eine Vielfalt von spannenden Möglichkeiten der Umsetzung und Nutzerführung. Unterm Strich lässt sich hier absehen, dass klassische „Rollen / Funktionen“ wie Designer, Entwickler oder Projektmanager in solchen Projekten nicht mehr funktionieren werden. Rollenbilder werden hier in Zukunft bewusst aufgeweicht, um effektivere interdisziplinäre Teams zu bilden. (siehe dazu auch den Vortrag von UX for VR von Mike Alger/Interaction Designer @ Google oder Scott Savarie).  

 

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