Digitale Trends 2018

Welche digitalen Trends erwarten uns 2018?

Wir haben zusammengefasst, welche Trends uns rund um die Digitalisierung im Jahr 2018 erwarten werden. Was ist wirklich spruchreif und nicht nur ein Buzzword? Diese digitalen Trends kommen jetzt wirklich in der Praxis an.

1. Marketing Automation

In den USA schon längst Standard, kommt nun auch im deutschen Markt der digitale Trend zur Automatisierung von Marketingaufgaben und -prozessen an. Marketing Automation-Tools sind intelligente Software-Lösungen, die sich aus den Funktionen Datenbank, Web Analytics, CRM, Kampagnenmanagement und Kommunikationstools zusammensetzen.

Diese Lösungen erleichtern Marketing-Verantwortlichen die Planung, Durchführung, Steuerung und Auswertung von umfangreichen Marketingkampagnen und wiederkehrenden Aufgaben. Durch die Konsolidierung auf einer einzigen Marketing-Plattform wird die Produktivität deutlich gesteigert und der Beitrag der Marketingmaßnahmen am Unternehmenserfolg messbar gemacht. Ein weiterer Schwerpunkt von Marketing Automation liegt im Leadmanagement - die Konvertierung von Leads zu kaufbereiten Kunden. Der Nutzer wird mit relevanten, personalisierten Inhalten zu dem Zeitpunkt angesprochen, an dem er bereit für diese Informationen ist. Daten- und verhaltensbasiert findet so eine individuelle Kommunikation zur richtigen Zeit im passenden Kanal statt. Der Lead wird mit Hilfe von automatisiertem Marketing so lange gepflegt und mit relevanten Informationen „angefüttert“, bis er bereit zum Kauf ist.

Chatbot | Künstliche Intelligenz | Machine Learning

2. Künstliche Intelligenz

Vor allem von der Weiterentwicklung der Chatbots (sowohl text- als auch sprachbasiert) werden wir noch Einiges zu sehen bekommen – im Zuge von künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Die intelligenten Assistenten sind rund um die Uhr einsatzbereit und greifen auf eine riesige Daten- und Wissensbank zu. Chatbots können vielfältige Aufgaben übernehmen wie z.B. im Kundenservice und in der Produktberatung. Rund 75% aller Deutschen nutzen privat Messenger-Dienste. So ist es kaum verwunderlich, wenn auch im Geschäftsleben der Chat zum gängigen Medium in der Kundenkommunikation wird. Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine mag sicherlich von vielen auch kritisch gesehen werden, es ist allerdings nicht von der Hand zu weisen wieviel Potenzial sie im Customer Relationship Management birgt. Eine aktuelle Gartner-Studie prognostiziert, dass bereits im Jahr 2020 85% der Interaktionen zwischen Unternehmen und Kunden automatisiert ablaufen werden. Unternehmen sollten daher die weitere Entwicklung der Chatbot-Technologie genau im Auge behalten und bereits jetzt mögliche Einsatzbereiche prüfen.   

3. Content Marketing

Dieser digitale Trend ist zwar nicht neu, aber er nimmt in seiner Bedeutung zu und ist im Rahmen des Digital Marketings das Allround-Talent. Die Anforderungen an den Content haben sich geändert: er muss kürzer, smarter und viraler sein, denn die Aufmerksamkeitsspanne des Nutzers sinkt und es gilt, sich mit seiner Botschaft durchzusetzen. Gerade das Format Video eignet sich in diesem Zusammenhang hervorragend, um nützliche Informationen, Produktvorzüge oder komplexe Zusammenhänge zu vermitteln. Darüber kann der Nutzer visuelle Daten schneller erfassen und verarbeiten als Textdaten. Natürlich müssen Ihre Inhalte weiterhin relevant, informativ, unterhaltsam und mehrwertstiftend sein. Guter Content fördert die Interaktion mit dem Nutzer. P.S.: Auch Google findet Content gut. 

Cloud Computing

4. Cloud Computing

Cloud Computing wird nicht zu Unrecht als einer der Treiber der digitalen Transformation gesehen. Laut der KPMG-Studie „Cloud-Monitor 2017“ nutzen bereits 65% der deutschen Unternehmen Cloud-Technologien. Und dieser digitale Trend wird sich auch 2018 fortsetzen, denn Cloud Computing punktet mit geringen Kosten, hoher Geschwindigkeit, hoher Skalierbarkeit, starker Performance und einer hohen Zuverlässigkeit. Die Dienste werden in Public Cloud, Private Cloud und Hybrid Cloud-Lösung unterschieden. Letztere ist eine Kombination aus Cloud Services und eigenem Rechenzentrum. Ihr sagt man nach, dass sie das IT-Architekturmodell der Zukunft sein wird, denn sie ist skalierbar, agil und flexibel. Aber: Cloudnutzung ist Vertrauenssache. Hier kommt Cyber Security ins Spiel. Datenschutzrechtliche Aspekte und interne Compliance-Regeln müssen beachtet werden. 75% der deutschen Firmen erwarten, dass der Cloud-Anbieter seinen Hauptsitz in der EU hat. Prüfsiegel wie der Cloud Computing Compliance Controls Catalogue (C5) oder die ISO-Norm 27001 sollen in Zukunft gewährleisten, dass Anbieter gewisse Standards an Datenschutz, Compliance und Sicherheit einhalten. 

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